Berlin Fashion Week
Berlin Fashion Week, pixabay/Foto illustrativ

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Wettbewerbe „Berlin Contemporary“ und „Studio2Retail“ für die kommende Berlin Fashion Week stehen fest. Insgesamt erhalten 25 Marken Förderungen, finanziert durch Mittel des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Inhaltsverzeichnis:

Berlin Contemporary bringt Buzigahill und PALMWINE IceCREAM nach Berlin

Zum sechsten Mal in Folge wurde der Wettbewerb „Berlin Contemporary“ durchgeführt. In diesem Jahr öffnete er sich erstmals auch für internationale Marken außerhalb Deutschlands und der Ukraine. Die Preisvergabe erfolgt weiterhin durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Projekt Zukunft sowie den Fashion Council Germany.

Besonders hervorzuheben sind das ugandische Label Buzigahill, die ghanaische Marke PALMWINE IceCREAM und Orange Culture aus Nigeria. Sie erhalten jeweils 25.000 Euro Fördergeld und präsentieren ihre Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2026 auf der Berlin Fashion Week.

Unter den 79 Einsendungen konnten sich außerdem 16 weitere Labels behaupten. Namen wie Blumarine-Kreativdirektor David Koma, GmbH, Haderlump und SF1OG werden in Berlin vertreten sein. Auch die Designer:innen Marke, Sia Arnika, Lueder sowie Andrej Gronau, Balletshofer, COLRS, Gerrit Jacob, Ioannes, Kitschy Couture, Laura Gerte und Milk of Lime sind Teil der ausgewählten Gruppe.

Studio2Retail fördert sechs innovative Eventkonzepte

Parallel zu „Berlin Contemporary“ wurden auch die Gewinner:innen von „Studio2Retail“ bekanntgegeben. Sechs Labels erhalten Fördergelder, um kreative Eventkonzepte direkt im urbanen Raum Berlins umzusetzen. Diese Initiative richtet sich gezielt an die breite Öffentlichkeit und möchte Mode außerhalb klassischer Laufstegshows sichtbar machen.

Fünf Projekte erhalten jeweils 5.000 Euro, finanziert durch das Land Berlin. Ein weiterer Preis, der traditionell von der Berliner Sparkasse vergeben wird, rundet das Förderprogramm ab. Ziel ist es, innovative Modeprojekte in die Stadt zu tragen und neue Plattformen für Designer:innen zu schaffen.

Die ausgezeichneten Labels in diesem Format sind APOC x Madomorpho, Effenberger Couture, Lou de Bètoly, Selva, Sezgin und Vladimir Karaleev. Ihre Projekte sollen während der Modewoche eine breite Öffentlichkeit erreichen und neue Impulse setzen.

Blumarine-Designer David Koma bringt eigenes Label nach Berlin

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Berlin Fashion Week wird die Präsentation von David Koma sein. Der bekannte Kreativdirektor der Marke Blumarine wird sein eigenes Label im Rahmen von „Berlin Contemporary“ vorstellen. Seine Teilnahme unterstreicht die internationale Strahlkraft der Berliner Modewoche.

Neben Koma präsentieren sich etablierte Namen wie GmbH und Haderlump sowie aufstrebende Talente wie Sia Arnika und Milk of Lime. Die Vielfalt der Teilnehmer:innen zeigt die wachsende Bedeutung der Berlin Fashion Week als Plattform für neue Modeperspektiven.

 Quelle: FASHION UNITED

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