Ein Meer aus Lichtern, Klang und Bewegung: Die Berliner Kunsthalle „Dark Matter“ hat ihre neue Winterausstellung eröffnet. Über 600 künstliche Tannenbäume und 250.000 Lichter schaffen dort eine faszinierende Landschaft aus Farbe, Musik und Bewegung. Besucher können dabei nicht nur staunen, sondern auch über das Eis gleiten – mitten durch die Installation hindurch.
Inhaltsverzeichnis:
- Christopher Bauder und die Idee einer Zwischenwelt
- Eisbahn zwischen Lichtbäumen und Musik
- Sinneserlebnis an der Grenze der Wahrnehmung
- Berlin als Zentrum multimedialer Kunst
Christopher Bauder und die Idee einer Zwischenwelt
Der Licht- und Medienkünstler Christopher Bauder hat mit „Forest Winterlights“ ein audiovisuelles Erlebnis geschaffen, das Kunst, Technik und Natur miteinander verbindet. Die Bäume hängen kopfüber von der Decke, während Lichter rhythmisch zur Musik flackern. Die Komposition stammt vom niederländischen Musiker Chris Kuijten, der speziell für dieses Projekt einen Soundtrack entwickelt hat.
Das Zusammenspiel aus Licht, Klang und Bewegung soll eine Zwischenwelt darstellen, in der sich Dunkelheit und Leuchten begegnen. Besucher tauchen in eine surreale Umgebung ein, die sowohl Ruhe als auch Dynamik vermittelt.
- 600 künstliche Tannenbäume
- 250.000 Lichtpunkte
- 1 Eisbahn im Zentrum
- 2 Künstler (Bauder, Kuijten)
Eisbahn zwischen Lichtbäumen und Musik
Erstmals ist in der Berliner Installation eine Eisbahn Teil des Kunstkonzepts. Sie führt direkt durch das Herz der Ausstellung. Über den Köpfen der Schlittschuhfahrer schweben Diskokugeln und Neonröhren. Die Lichtsequenzen bewegen sich synchron zur elektronischen Musik – mal ruhig, mal dramatisch.
Die Eintrittspreise liegen werktags bei 12 Euro und am Wochenende bei 13 Euro. Für die Nutzung der Eisbahn kommen weitere 5 Euro hinzu. Damit ist das Erlebnis zwar teurer als andere Berliner Eisflächen, bietet aber ein einzigartiges Zusammenspiel aus Bewegung und visueller Kunst.
Wer sich für weitere Licht- und Kunstinstallationen in der Hauptstadt interessiert, findet ähnliche visuelle Erlebnisse im Rahmen des Festival of Lights, das jährlich zahlreiche Besucher anzieht.
Sinneserlebnis an der Grenze der Wahrnehmung
Die Kombination aus Farbe, Klang und Licht schafft eine intensive Atmosphäre. Viele Besucher berichten von einer nahezu vollständigen Reizüberflutung nach längerer Zeit in der Halle. Die Dichte der visuellen und akustischen Eindrücke macht den Aufenthalt zu einem intensiven Erlebnis, das sowohl anregt als auch erschöpft.
Die Eisbahn ist relativ klein, was sie weniger attraktiv für sportlich ambitionierte Eisläufer macht. Dennoch bleibt sie ein zentrales Element der Ausstellung, da sie Bewegung und Wahrnehmung vereint.
Wer nach dem Schlittschuhlaufen eine Pause braucht, kann sich mit Glühwein, alkoholfreiem Punsch oder Snacks entspannen. Schlittschuhe dürfen selbst mitgebracht oder vor Ort ausgeliehen werden.
Berlin als Zentrum multimedialer Kunst
Mit Projekten wie „Forest Winterlights“ zeigt Berlin erneut seine Rolle als kreative Metropole. Veranstaltungen dieser Art tragen dazu bei, den Ruf der Stadt als Hotspot für moderne Licht- und Klangkunst zu festigen. Ähnliche Formate werden regelmäßig vorgestellt, etwa im Rahmen des Filmfestivals Cottbus, das ebenso auf internationale Vielfalt setzt.
Auch die Berliner Club- und Kunstszene bleibt eng mit solchen Projekten verbunden. Mehr über das kreative Zusammenspiel von Klang, Raum und Identität in der Hauptstadt lesen Sie hier.
Die Ausstellung „Forest Winterlights“ läuft in der Kunsthalle „Dark Matter“, Köpenicker Chaussee 46, 10317 Berlin, bis zum 15. Februar 2026. Geöffnet ist mittwochs und donnerstags von 14 bis 22 Uhr, freitags von 12 bis 23 Uhr, samstags von 11 bis 23 Uhr und sonntags von 11 bis 22 Uhr.
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Quelle: Berliner Morgenpost





