Am 14. Februar rückt Berlin kulinarisch zusammen. Restaurants in Charlottenburg, Mitte und Moabit präsentieren spezielle Menüs. Sie kosten zwischen 53 und 143 Euro. Viele Häuser empfehlen eine frühzeitige Reservierung. Der Valentinstag, einst ein kirchlicher Gedenktag für den Heiligen Valentinus vor rund 530 Jahren eingeführt, ist heute ein weltlicher „Tag der Liebe“. 1969 wurde er aus dem römischen Kalender gestrichen. Später etablierte er sich vor allem in Amerika und verbreitete sich international. Weitere Hintergründe bietet die Seite der Encyclopaedia Britannica. Wer sich für weitere kulturelle Ereignisse in der Hauptstadt interessiert, findet mehr hier.
Inhaltsverzeichnis
- Arne Anker und Brikz in Charlottenburg
- Stefan Schaarschmidt im Anna & Paul in Mitte
- Wolfram Ritschl und Paris-Moskau in Moabit
- Weitere Berliner Restaurants von Le Faubourg bis Pascarella
Arne Anker und Brikz in Charlottenburg
Seit Ende 2020 gehört das Fine-Dining-Restaurant „Brikz“ zum kulinarischen Angebot in Charlottenburg. Arne Anker bietet am Valentinstag ein Menü für 111 Euro an. Optional ergänzt er Steinbutt nach Büsumer Art für 23 Euro, 10 Gramm Kaviar für 20 Euro oder Périgord-Trüffelöl für 3 Euro pro Gramm.
Zum Auftakt serviert er Austern mit Dashi und Miso. Es folgen Thunfischbauch mit Bergamotte-Vinaigrette sowie ein gegrilltes Entrecôte mit Pastinaken und Haselnuss. Das Dessert ist seine Interpretation der „Heißen Liebe“ mit Himbeeren. Rot spielt dabei eine zentrale Rolle. Rosen in verschiedenen Farben schmücken die Tische.
Anker erklärte, dass Austern für Sinnlichkeit stehen. Bei einem früheren Valentinstag erlebte er in seinem Restaurant einen Heiratsantrag eines Gastes.
Stefan Schaarschmidt im Anna & Paul in Mitte
Im „Anna & Paul“ in der Oranienburger Straße beginnt der Tag um 15 Uhr. Das Valentinstagsmenü kostet 55 Euro. Stefan Schaarschmidt startet mit einem Aperitif namens „French Kiss“. Gemeint ist der Cocktail, nicht der Kuss.
Das Menü umfasst geschmorten Chicorée mit Mandarine, Wermut und Nussbuttercreme. Danach folgt confierte Ente mit Caponata, Kartoffelgratin und Orangensauce. Den Abschluss bildet Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Schaarschmidt und seine Ehefrau Mariana, Eltern von Anna 3 und Paul 2, planen zunächst ein Lunch zu zweit. 95 Prozent der Gäste waren im Vorjahr Paare. Weitere gastronomische Neueröffnungen in der Hauptstadt zeigt hier ansehen.
Wolfram Ritschl und Paris-Moskau in Moabit
Eine persönliche Verbindung prägt den 14. Februar bei Wolfram Ritschl. Seine Lebenspartnerin Anna Kleihues hat an diesem Tag Geburtstag. Das Restaurant „Paris-Moskau“ serviert am 13. und 14. Februar ein Liebes-Menü für 95 Euro, am 13. Februar für 79 Euro als Pre-Valentinstags-Offerte.
Küchenchef Reinold Kegel und Stefan Osterberger eröffnen mit Rosé-Champagner. Es folgen Felsenaustern aus Irland mit Störkaviar und Jakobsmuscheln. Hauptgang ist geschmortes und kurz gebratenes Wagyu-Rind mit lombardischem Liebstöckel. Das Dessert besteht aus Lava-Cake mit grünem Liebesapfel.
Weitere Berliner Restaurants von Le Faubourg bis Pascarella
Auch andere Häuser setzen auf feste Menüs.
- „Le Faubourg“ bietet 3 Gänge für 53 Euro inklusive 1 Glas Rosé-Cremant.
- „Relish“ im „The Westin Grand“ serviert 3 Gänge für 89 Euro.
- „Brasserie Quarré“ im „Hotel Adlon“ verlangt 90 Euro.
- „Moon Exquisite“ offeriert 4 Gänge für 99 Euro, vegetarisch 89 Euro.
- „Bonvivant“ serviert 7 Gänge für 143 Euro.
- „Pascarella“ kalkuliert 99 Euro.
- „Carl & Sophie“ berechnet 79 Euro inklusive Weinbegleitung.
Typische Bestandteile sind Austern, Himbeeren, rosa gebratener Kalbsrücken oder Thunfischtatar. Farben wie Rot und Rosa dominieren. Im „Moon Exquisite“ gehören Austern mit Yuzu, Rindertatar und in Miso marinierter Butterfisch zum Menü. Nikodemus Berger ergänzt im veganen „Bonvivant“ Extras wie drei Rosen, eine kleine Flasche Champagner sowie Macarons für 99 Euro. Im „Pascarella“ kombiniert Artur Di Paolo Safran-Risotto mit confierten Kirschtomaten und Thunfischtatar mit Passionsfrucht. Martin Höse serviert im „Carl & Sophie“ Kabeljau unter Haselnusskruste und ein Dessert aus Basilikum-Mousse, Erdbeersorbet und rosa Pfefferbaiser.
Die Berliner Gastronomie nutzt den 14. Februar mit klar kalkulierten Menüs, festen Preisen und reservierungspflichtigen Angeboten als festen Termin im Eventkalender. Wer weitere große Veranstaltungen in der Hauptstadt verfolgt, etwa die Berlinale 2026 in Berlin, erkennt die Vielfalt des städtischen Kulturkalenders.
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FAQ
Wann wird der Valentinstag in Berlin gefeiert?
Der Valentinstag wird am 14. Februar gefeiert. Einige Restaurants bieten ihre Menüs zusätzlich am 13. Februar als Pre-Valentinstags-Angebot an.
Wie viel kosten Valentinstagsmenüs in Berliner Restaurants?
Die Preise liegen zwischen 53 Euro und 143 Euro, abhängig vom Restaurant, der Anzahl der Gänge und möglichen Extras wie Kaviar oder Weinbegleitung.
Welche Restaurants bieten spezielle Menüs zum Valentinstag an?
Zu den teilnehmenden Restaurants gehören unter anderem Brikz, Anna & Paul, Paris-Moskau, Le Faubourg, Relish im The Westin Grand, Brasserie Quarré im Hotel Adlon, Moon Exquisite, Bonvivant, Pascarella sowie Carl & Sophie.
Sind Reservierungen für den 14. Februar erforderlich?
Viele Restaurants empfehlen ausdrücklich eine frühzeitige Reservierung, da der 14. Februar als fester Termin im Eventkalender der Berliner Gastronomie gilt.
Welche typischen Zutaten dominieren die Valentinstagsmenüs?
Häufige Bestandteile sind Austern, Himbeeren, Wagyu-Rind, Kalbsrücken, Thunfischtatar sowie Desserts in Rot- und Rosatönen wie die „Heiße Liebe“ oder Lava-Cake mit Liebesapfel.
Quelle: Berliner Morgenpost, SN2 WORLD



