Ein Abend voller Emotionen, Überraschungen und prominenter Gäste: In der Parkbühne Wuhlheide erlebten 17.000 Menschen ein intensives Sommer-Open-Air mit der Sängerin Nina Chuba. Zwischen Pop, Tränen, Power und Gemeinschaft präsentierte sie eine musikalische Show, die in Erinnerung bleibt.
Inhaltsverzeichnis
- Wildberry Lillet, Rage-Girl-Power und Chapo102
- Zwischen „Ganz allein“, Tränen und einem Klavier
- Krankheit in Bern, aber starke Präsenz in Berlin
- Familienfreundliche Atmosphäre und sichere Räume
Wildberry Lillet, Rage-Girl-Power und Chapo102
Pünktlich um 20:15 Uhr betrat Nina Chuba die Bühne der ausverkauften Parkbühne Wuhlheide. Ihr Outfit mit T-Shirt und Korsage, Shorts, hohen Stiefeln und zwei geflochtenen Zöpfen spiegelte den Look vieler Fans wider. Die Menge rief: „NINA, NINA!“, als die Show begann.
Ein besonderes Highlight des Abends war der Song „Rage Girl (Remix)“, den sie zusammen mit acht Musikerinnen performte:
- Badmomzjay
- Esther Graf
- Marie Bothmer
- Layla
- Rua
- Kauta
- Eli Preiss
- Kayla Shyx
Alle standen gemeinsam mit Nina auf der Bühne – ein seltener und kraftvoller Moment der Solidarität in der deutschen Pop- und Rap-Szene. Auch Vincent von der Band Provinz und Chapo102 unterstützten sie bei dem Titel „Ich hass dich“.
Zwischen „Ganz allein“, Tränen und einem Klavier
Nach rund 20 Minuten wechselte Nina Chuba auf eine kleine Bühne mitten im Publikum. Dort wollte sie „Ganz allein“ am Klavier singen – doch Emotionen überkamen sie. Sie begann zu weinen, unterbrach, atmete durch und sagte nur: „Ich muss mich kurz beruhigen.“
Dieser Moment zeigte ihre Verletzlichkeit. Viele Zuschauerinnen waren sichtlich bewegt. Trotz der Unterbrechung wurde weitergesungen. Ihre Fans lieben genau diese Echtheit – eine Sängerin, die lacht, weint und offen über Unsicherheit spricht.
Krankheit in Bern, aber starke Präsenz in Berlin
Nur drei Tage zuvor hatte Nina Chuba einen Festivalauftritt in Bern wegen Krankheit abgesagt. Ihre Stimme war beim Konzert in Berlin noch leicht angeschlagen, einige Töne kamen leiser. Doch sie ließ sich davon nicht aufhalten.
Die Live-Show war voller Energie und Nähe zum Publikum. Auch ohne perfekte Technik zeigte sie, dass sie mit Präsenz und Gefühl überzeugen kann. Emotion und Bühnenpräsenz standen im Vordergrund, nicht perfekte Performance.
Familienfreundliche Atmosphäre und sichere Räume
Der Konzertabend war bunt, sicher und generationenübergreifend. Glitzer im Gesicht, bunte Zöpfe und leuchtende Augen – von Mädchen im Grundschulalter bis zu Großeltern war alles vertreten.
Das Konzert endete um Punkt 22 Uhr mit dem Lied „Fliegen“. Auf den Leinwänden erschienen Danksagungen an das ganze Team, begleitet von Vicky Leandros’ „Ich liebe das Leben“. Nina Chuba verabschiedete sich mit Umarmungen und einer Show, die vor allem eines war: menschlich.
Quelle: RBB24, YouTube



